
29.08.2010, 16:06 Uhr | spiegel online
Werder-Coach Thomas Schaaf hat Ärger mit BMW. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Es sollte ein guter Deal werden: Thomas Schaaf hat mit Geschäftspartnern zwei BMW-Autohäuser übernommen. Doch drei Jahre später fühlt sich der Coach von Werder Bremen vom Münchner Konzern betrogen: Anwälte bereiten nach Informationen von "SPIEGEL TV" eine Klage vor.
Der finanzielle Schaden soll sich für Schaaf und seine Partner bisher auf mehr als eine Million Euro belaufen. "Jeder Euro, den Sie verlieren wird Ihnen wehtun. Genauso ist es bei mir auch. Sicherlich habe ich eine andere Situation, dass man das eine oder andere besser überstehen kann, aber trotzdem ärgert man sich", sagte Schaaf.
In dem Interview sagte der Trainer des Bundesliga-Vereins Werder Bremen weiter, BMW habe vor dem Kauf die Bilanzen der Autohäuser geschönt. So habe der BMW-Vertriebsmann die Zahlen der Stammkunden mehr als doppelt so hoch angegeben als sie tatsächlich gewesen seien. Diesen Schluss lassen auch interne Papiere zu, die "SPIEGEL TV" vorliegen.
Außerdem soll BMW der Investorengruppe verschwiegen haben, dass der Vorbesitzer der Autohäuser systematisch bei Leasingverträgen betrogen hatte. Die Münchner hätten im Zuge der Kaufverhandlung nichts von den Unregelmäßigkeiten erwähnt und auch danach noch gesagt, "dass sie nichts davon wussten", erklärte Schaafs Geschäftspartner Volker Hoos. Später habe Hoos jedoch Akten gefunden, die das Gegenteil nahe legen. BMW wollte sich auf die detaillierte Anfrage von "SPIEGEL TV" nicht äußern. Zwar sei es "eine unerfreuliche Tatsache, dass Mitarbeiter und der Inhaber des Autohauses" Leasingverträge manipuliert hatten. Zu allen weiteren Vorwürfen gab BMW vor dem "Hintergrund der Klage-Androhung" keine Stellungnahme ab.
Quelle: Spiegel Online
Hansi schrieb:
am 29. August 2010 um 21:45:53
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schaaf
Wenn man den Hals nicht voll kriegt !!
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Robert schrieb:
am 29. August 2010 um 21:39:25
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Armer Schaaf
"Walla" sieht'sb richtig. So ein Fall zeigt wie Geiz geistig arm macht. Im Grunde sind diese Art Leute es schon. Genug ist nicht
genug. Dieses Beispiel zeigt ihn dass er auf den falschen Weg ist..
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Panzercop schrieb:
am 29. August 2010 um 21:34:28
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Wer hats erfunden?
Dieses Wort " Geschönt ". Früher hat man es ehrlicher als gefälscht bezeichnet. Oder ist es nun nicht mehr zulässig
ohne Urteil von Fälschung zu sprechen? Irgentwie wird mir meine eigene Muttersprache im öffentlichen Sprachgebrauch immer unsympatischer weil unehrlicher. Es wäre doch viel ehrlicher wenn man sagen würde: es wurden angeblich Bilanzen oder Berichte gefälscht. Denn schön ist an diesen Zuständen ja mal so überhaupt nichts.
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