23.01.2012, 17:01 Uhr
Trotz personeller Probleme darf Abwehrspieler Andreas Wolf den Bundesligisten SV Werder Bremen verlassen und mit sofortiger Wirkung zum AS Monaco wechseln. Werders Geschäftsführer Klaus Allofs bestätigte den Transfer in die zweite französische Liga. Der 29 Jahre alte Fußball-Profi war im Sommer 2011 ablösefrei vom 1. FC Nürnberg nach Bremen gekommen. Nun erhält Werder eine Ablösesumme von geschätzten 900.000 Euro.
"Wir haben immer gesagt, dass wir uns zusammensetzen, wenn einem Spieler ein lukratives Angebot vorliegt, das auch für den SV Werder wirtschaftlich Sinn macht", kommentierte Allofs den Transfer. Er kündigte zudem an, dass Werder bis zum Ende der Wechselfrist selbst auf dem Transfermarkt aktiv werden könnte.
Durch den Abschied von Wolf, der in Monaco einen Vertrag über dreieinhalb Jahre erhält, und die schwere Verletzung von Sebastian Prödl haben die Bremer auf der Innenverteidiger-Position erhebliche Probleme. Der Brasilianer Naldo ist noch verletzt, zur Verfügung stehen Trainer Thomas Schaaf derzeit nur der Grieche Sokratis und der Franzose Mikael Silvestre.
Die Situation zwingt Werder dazu, noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. "Ich denke schon, dass wir uns jetzt Gedanken machen müssen", sagte Allofs. "Wir haben einige Spieler auf der Liste, die werden wir jetzt prüfen." Nach Informationen der "Bild"-Zeitung gehört der schwedische U21-Nationalspieler Alexander Sjöström Milosevic dazu. Der 19 Jahre alte Innenverteidiger von AIK Stockholm soll schon länger im Visier der Bremer sein und eine Ablöse von etwa 1,5 Millionen Euro kosten.
Bayern-Manager Christian Nerlinger will dem Spiel bei Borussia Mönchengladbach nicht zu lange nachtrauern. zum Video
Quelle: dpa , sid
Balancierer schrieb:
am 23. Januar 2012 um 19:49:31
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(1)
die Balance
Das ist schon ne schwierige Entscheidung. Soll man einen Spieler, der nicht voll eingeschlagen hat halten oder einen neuen von
dem man nicht wiess, was er bringen wird verpflichten? Das alles, wenn sich bei einem die Verletzungen haeufen (Naldo) und der andere (Proedl) laenger ausfaellt. Die eigene Jugend ranholen? Mittelfeldspieler umfunktionieren? Ich moechte nicht in Allofs und Schaafs Haut stecken.
Wie waere es mit MArco Russ, der in Wolfsburg nicht zum Zug kommt? Verdient zu viel, oder?
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dieter schrieb:
am 23. Januar 2012 um 19:14:34
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SV Werder Bremen
Fußball ist ein hartes Geschäft. Wer das Geld nicht hat, muss sehen wie er es bekommt. Auch wen er dabei zu Boden geht.
Ich sehe das als falsches Konzept. Es ist Schade wie alte gestandene Vereine zu Grunde gespart werden. Alles ist auf verkaufen von Spielern ausgerichtet. Warum nicht auf solide Finanzpolitik im Verein.
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